Ein Wochenende voller Lacrosse

Am Wochenende am 4. und 5. Juli 2015 fanden die adh-Open Lacrosse in Schweinfurt statt. Mit einer soliden Leistung konnten die Herren- sowie die Damenmannschaft die RWTH Aachen auf dem deutschlandweiten Turnier repräsentieren.

Nach einem spannenden Auftakt, in dem die Herrenmannschaft in der sengenden Mittagshitze des Samstags gegen die Mannschaft von Konstanz/Friedrichshafen mit einem überzeugenden 4:1 die ersten Punkte gewinnen konnte, wurde die Stimmung mit einer 0:10 Niederlage im zweiten Match gegen das eingespielte Team der Bunderwehr-Universität München wieder gedämpft. Das dritte und letzte Spiel der Gruppenphase endete gegen die Universität Ulm mit einem 1:1 Unentschieden. Die Herren konnten somit die Gruppenphase als Gruppenzweiter abschließen und standen gegen die amtierenden Meister aus Würzburg – welche auch in diesem Jahr wieder das Turnier für sich entscheiden konnten – im Achtelfinale auf dem Platz. In dieser Begegnung unterlagen die Herren einer überlegenen Würzburger Mannschaft mit 5-2. Im letzten Spiel des ersten Tages wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert und man konnte sich mit 2:1 gegen Stuttgart durchsetzen. Im Spiel um die Plätze 9 bis 12 kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit der Bundeswehr-Universität, welches diesmal deutlich knapper mit 4:2 endete. Anschließend war die Universität Gießen der letzte Gegner des Turniers im Spiel um Platz 11. Diese Begegnung konnten die Aachener nach einem harten Kampf mit 2:1 für sich entscheiden und landeten somit auf dem 11. Platz von 26.

Aller Anfang ist schwer und so mussten die Aachener Damen sich in ihrem ersten Spiel gegen den 3. platzierten Würzburg 2:13 geschlagen geben. Das nächste Spiel verlief deutlich besser. In der ersten Hälfte konnten sie eine deutliche Führung gegen Marburg herausspielen. Obwohl Diese sich nochmal herankämpften, holten die Aachener Damen sich den Sieg und gewannen 8:7. Somit gingen sie aus der Gruppenphase als 2. Platzierte hervor und trafen in ihrem nächsten Spiel auf die Mädels aus Münster. Nach einem guten Spiel mussten die Aachenerinnen sich 2:7 gegen den späteren Turniersieger geschlagen geben. Motiviert ging es ins nächste Spiel gegen Mainz, welches Sie mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Am Sonntagmorgen folgte jedoch die Ernüchterung und die Aachener Damen mussten eine bittere 6:1 Niederlage gegen Paderborn einstecken. Trotzdem ließen die Damen den Kopf nicht hängen und lieferten ein spannendes Platzierungsspiel gegen Passau. Kurz vor Schluss viel jedoch der entscheidende Gegentreffer, womit das Spiel 2:3 verloren wurde. Die Aachenerinnen konnten somit einen guten 12. Platz von den 23 Teilnehmenden Mannschaften erreichen und gehen mit viel neuer Erfahrung und Spielpraxis aus dem Turnier hervor.

Auch abseits des Platzes haben die Aachener ihre Hochschule angemessen repräsentiert. Durch tatkräftiges Unterstützen der Helfer (v.a. Gewährleistung des Spielbetriebs durch Versorgen der Teilnehmer mit Wasser und Instand halten der Sportplätze) erhielt die RWTH Aachen den Pokal als beste Hochschule für sportliches Verhalten außerhalb des Platzes.

Das Miteinander auf freundschaftlicher Ebene sowie die gemeinsamen Aktivitäten am Abend ließen wieder einmal die Lacrosse-Gemeinschaft in Deutschland wachsen, was den Sport weiter fördern konnte.

Ein besonderer Dank gilt Gerold Frede als Trainer des Aachener Herrenteams und Mitorganisator des Turniers und darüber hinaus den Spielerinnen und Spielern aus Aachen sowie allen anderen Teilnehmern dieses Turniers. Zu Dank verpflichtet sind die Teams auch der RWTH Aachen, die mit finanzieller Unterstützung die Teilnahme an diesem Turnier ermöglicht hat.

In diesem Sinne, Sticks Up!

 

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